Wellnessurlaub Schwarzwald

Nach langen anstrengenden Woche in der Arbeit oder wenn man einfach mal wieder zur Ruhe kommen möchte, bietet sich ein Wellnessurlaub geradezu als ideale Lösung an. Warum sollte man erst noch in den Flieger steigen und unnötige Stunden am Flughafen verbringen, wenn man doch auch in Deutschland eine zahlreiche Auswahl an Wellnesshotels hat. Mich selbst überzeugte dabei nach langer Suche der Schwarzwald.

Wellness bedeutet in etwa Wohlbefinden. Dabei versteht man, dass geistige und körperliche Fitness sowie seelisches Wohlbefinden erreicht wird. Dies kann durch eine gesunde Ernährung, reichlich Bewegung und Entspannungsübungen, wie man sie z.B. bei Yoga findet, erreicht werden. Ergänzt durch  Saunagänge oder den Besuch einer Wärmekabine kann man schon in kurzer Zeit völlig ausspannen, die Seele einfach baumeln lassen – einfach neue Kraft für Alltag und beruf sammeln.

Im Schwarzwald gibt es eine große Zahl an Hotels, die den immer beliebter werdenden Wellnessurlaub anbieten – aber auch Ferienwohnungen im Schwarzwald bieten sich an. Daher fällt die Entscheidung umso schwerer aus. Zu den Wellnessausstattungen eines Hotels zählen meist Schwimmbad und Sauna. Das dortige Fachpersonal ermöglicht es dem Besucher Angebote wie Nordic Walking, Ayurveda, Yoga, Kneipkuren oder Wellnessanwendungen wie Massagen, Heilbäder, Aromatherapien oder Fango in Anspruch zu nehmen. Die dortige Ernährung basiert ebenfalls auf dem Wellnessgedanken. Eine Kombination aus frischem Obst und Gemüse und Vollkostnahrung mit reichlich Ballaststoffen sind die Grundlage für die Ernährungsangebote. Dazu werden gesunde Drinks serviert, die den Körper zusätzlich mit Vitaminen Kraft spenden sollen.

Nun zur Region selbst: Der Schwarzwald liegt im Südwesten des Bundeslandes Baden-Würtemberg. Meist dich bewaldet erstreckt er sich vom Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Schweiz entlang der oberrheinischen Tiefebene bis zum Turmberg in Karlsruhe.
Die Gegend bietet eine der schönsten und vielseitigsten Mittelgebirgsregionen Deutschlands mit zahlreichen guten Wander- und Bademöglichkeiten. Die Natur und das Farbspiel zwischen den blauleuchtenden Bergseen und den massiven grauen Bergen ist ein einmaliger Anblick für Naturfreunde. Die Bergpfade bieten Wanderern viel Abwechslung und ein wunderschönes Panoramabild der dortigen Landschaft. Der größte See im Schwarzwald hat reichlich klares Wasser und ist vor allem im Sommer zum Baden, Schwimmen, Surfen sowie Segeln gut geeignet. Daneben kann man neben vielen kulturellen Angeboten und schönen historischen Städten die liebevoll angelegten Museen besuchen.

Wien

Vor etwa einem halben Jahr habe ich in Österreich Urlaub gemacht. Genauer gesagt: in Wien.

Die Hauptstadt ist wunderschön, denn sie konzentriert fast die ganze Geschichte einer Nation. Wer die Geschichte Österreichs kennenlernen möchte, der sollte zur Hauptstadt fahren. Unbedingt.

Die Idee, ausgerechnet nach Wien zu fahren, kam meinen Freunden und mir im Sommer letzten Jahres. Das letzte Mal war ich vor knapp zwei Jahren in Wien gewesen, wo ich einen Bekannten von mir besucht hatte. Schon damals war ich von den Facetten der Hauptstadt begeistert. Deshalb wollte ich noch mal nach Wien, und überzeugte meine Freunde von den Vorteilen, die sie in Wien erwarten.

Am Samstag, gegen 9 Uhr morgens, stiegen wir in Würzburg in den Zug. Der Zielort, das war klar: Wien. Doch ehe wir dort ankamen, mussten wir mehrmals umsteigen, zum Beispiel in Nürnberg. Später in München. Die Verbindung mit dem Zug ist für unsere Verhältnisse ideal.

Es gibt übrigens auch eine direkte Verbindung nach Wien, je nachdem wann man lospendelt. Obwohl die Fahrt mit dem ICE relativ teuer ist, bietet sie dem Passagier wesentliche Vorteile: Im ICE ist es öfters ruhiger als in der Regionalbahn, er erreicht schneller sein Zielort und man muss nicht so oft umsteigen. Sechs bis sieben Stunden dauert die ICE-Fahrt bis nach Wien. Das ist okay. Passagiere mit der Regionalbahn dagegen müssten mit der Regionalbahn fünfmal umsteigen. Dauer der Fahrt: Zehn Stunden. Das ist eine Zumutung. Obendrein kann man in der Regionalbahn keine Plätze reservieren lassen. Man stelle sich vor, der Passagier müsste in der Regionalbahn zehn Stunden stehen.

Die Fahrt war sehr angenehm und so kamen wir schon um halb vier in Wien an. Auf meiner Fahrt hatte ich mich mir einige Lebensmittelprodukte angeschaut, die ich dabei hatte. Manche Firmen klatschen sogenannte Booklet-Etiketten darauf, um auf Ihre Firma sowie ihre Qualität aufmerksam zu machen. Interessant.

Obwohl wir Wien im Dezember besuchten, war es um die Jahreszeit sehr warm. Als Stadt-Tourist hat man eine gute Verbindung durch die Straßenbahn. Doch um alle Sehenswürdigkeiten sehen zu können, braucht man zwei Dinge, die wir ganz vergessen hatten: Viel Zeit und Geld. Trotzdem hatten wir viel Spaß gemeinam und werden und werden und sicherlich auch zukünftig auf gemeinsame Reisen begeben 🙂